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Vorschau ¬
was kommt demnächst

6. Roter Kunstsalon ¬
14. – 17. Oktober 2021

Bereits zum sechsten Mal verwandelt sich das Museum Villa Rot für wenige Tage in eine kleine, hochwertige Kunstmesse. 12 Galerien aus dem In- und Ausland sind zu Gast, um einen Querschnitt aus ihrem Programm zu zeigen. Das Publikum erhält so Einblicke in das aktuelle Kunstgeschehen und kann direkt mit Künstler*innen und Galerist*innen über deren Arbeit sprechen.

Lachen – was passiert wenn wir uns freuen
7. November 2021 – 6. Februar 2022

In den meisten Fällen ist Lachen ein Kennzeichen für Sympathie. Nicht umsonst werben Firmen mit lächelnden und lachenden Menschen. Auch von den Titelblättern der Zeitschriften blicken uns zumeist strahlend weiße Zähne an. Dabei soll das „Zähne zeigen“ seinen Ursprung ganz woanders haben:  Als Drohgebärde, die aus dem Zähnefletschen herrührte, demonstrierte ein gesundes Gebiss vor allem Stärke!

Heute heißt sich gegenseitig die Zähne zu zeigen, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein – unser Lächeln signalisiert Offenheit, Zugehörigkeit und hat somit besonders eine soziale Funktion. In einigen Situationen kann dieses Lachen aber auch kippen. Dann wird es nicht zum sympathischen An-, sondern zum aggressiven Auslachen und wir fühlen uns ausgeschlossen oder sogar gedemütigt.

In der Ausstellung „Lachen – was passiert wenn wir uns freuen“ sollen einige der markantesten Kennzeichen des Lachens thematisiert werden. Denn Lachen ist nicht gleich Lachen. Dies merken wir schon an den unterschiedlichen Abstufungen und Ausprägungen: Erst leise, dann immer lauter, gluckst, prustet, kichert, gackert, platzt es aus uns heraus. Bis wir nicht mehr an uns halten können und uns sprichwörtlich „schlapp lachen“.

Die Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung greifen diese unterschiedlichen Facetten auf und konfrontieren uns zuweilen auch mit der Frage, wie viel Humor wir uns eigentlich selbst zuschreiben: Wie ironisch, spöttisch oder auch humorvoll sind wir? Gehen wir sprichwörtlich „zum Lachen in den Keller“ oder haben wir kein Problem damit, uns auch mal selbst „auf die Schippe zu nehmen“?