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Welterfindung – Kunst zwischen Museum und Labor  
24. Juni – 3. Oktober 2018

Blubbernde Reagenzgläser, mikroskopische Strukturen, giftig leuchtende Petrischalen… Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zeigen sich immer wieder begeistert von der Ästhetik naturwissenschaftlicher Praktiken und den damit verbundenen Fragen nach den Geheimnissen unserer Welt. Mit multimedialen Werken schlagen sie eine Brücke zwischen zwei scheinbar getrennten Welten: der des Museums und der des Labors. Dabei stellen sie zum einen Fragen nach den existentiellen Grundbedingungen unserer Welt, zum anderen aber auch nach Zukunftsperspektiven für den Menschen und seine Umwelt.

+ Eckart Hahn
24. Juni – 3. Oktober 2018

Parallel zur der Gruppenausstellung „Welterfindung“ zeigt das Museum eine Einzelpräsentation mit Arbeiten Eckart Hahns. In seinen surrealistisch wirkenden Gemälden kombiniert der Künstler Objekte, Tiere und Zeugnisse menschlicher Arbeit zu irritierenden Kompositionen. Logik, Realität und Vernunft sind keine gültigen Prinzipien in Hahns Bildkosmos, sondern werden außer Kraft gesetzt, um so wirkungsvolle Sinnbilder unserer Zeit zu entwerfen. Reizvoll an den Werken ist vor allem, dass sie ihre Geheimniss nicht gleich preisgeben. Erst bei genauerer Betrachtung eröffnen sie ihren gesellschaftspolitischen Anspruch und werden zu Kommentaren auf aktuelle Fragestellungen.

3. Roter
Kunstsalon 

11. – 14. Oktober 2018

Bereits zum dritten Mal lädt das Museum Villa Rot ausgewählte überregionale Galerien in die ländliche Idylle nach Burgrieden-Rot ein, um ihr Programm in den intimen Räumlichkeiten der historischen Fuggervilla sowie in der modernen repräsentativen Kunsthalle vorzustellen.
Der Rote Kunstsalon findet im Gedenken an den Stifter des Museums Villa Rot, Hermann Hoenes (1900 – 1978), statt, der sich zeitlebens mit Kunst und Kultur befasste und ein passionierter Kunstsammler war.

Das Wesen der Magie
4. November 2018 – 10. Februar 2019

Unsere Zeiten scheinen geprägt durch Pragmatismus, Rationalität und Ökonomie. Doch häufig wird gerade in derartig ausgerichteten Epochen der Wunsch der Menschen nach Magie und Zauber, nach unergründbaren Kräften wach. Als Alternativmodelle zu Fakten und Post-Fakten sind okkulte Erscheinungen vor allem auch für Künstlerinnen und Künstler interessant. Spannend hierbei ist vor allem die ambivalente Struktur der Magie, die sowohl eine starke Faszination als auch ein großes Unbehagen auslöst. Die Ausstellung im Museum Villa Rot ergründet dieses zweischneidige Wesen des Magie durch die Augen der Kunst.

+ Kunst und Kunsthandwerk aus Afrika
4. November 2018 – 10. Februar 2019

Zum 35. und 40. Todestag des Museumsgründerpaars Hermann Hoenes (1900 – 1978) und Feodora Hoenes (1903 – 1983) möchte das Museum Villa Rot an die Tradition des Hauses erinnern und eine Ausstellung außereuropäischer Kunst zeigen. Parallel zur Ausstellung „Das Wesen der Magie“ zeigt das Museum eine beeindruckende Privatsammlung afrikanischer Kulturgüter: Masken, Figuren, Fetische sowie rituelle und prunkvolle Handwerksobjekte erlauben einen facettenreichen Einblick in die beeindruckende Kunst afrikanischer Länder.