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+ Benedikt Hipp
4. November 2018 - 10. Februar 2019
+ Benedikt Hipp
In seiner Kunsthalle zeigt das Museum Villa Rot eine Einzelausstellung mit Gemälden und Skulpturen des Künstlers Benedikt Hipp. Der gebürtige Münchner entführt die Betrachterinnen und Betrachter mit seinen Arbeiten in einen Grenzbereich zwischen Vertrautem und Unbekanntem.
Diesen erschafft er durch eine spannungsvolle Kombination unterschiedlicher Texturen, Referenzen und Materialien sowie durch das Zusammenspiel abstrakter und gegenständlicher Bildkomponenten. Ein wiederkehrendes Motiv in seinen Gemälden ist der menschliche Körper, der jedoch nie vollständig erscheint, sondern fragmentiert oder aufgelöst wird. 

Immer wieder greift Hipp Objekte aus sakralen oder spirituellen Kontexten oder aus der Frühzeit des Menschen auf, die er malerisch verfremdet und in seinen eigenen Bildkosmos überführt. Hierzu zählen etwa Höhlen, Kultgefäße oder Votivfiguren. Dabei geht es dem Künstler um die Visualisierung des Nicht-Greifbaren, um Urformen und damit im Kern um die Frage nach der Konstitution des Menschseins.

Benedikt Hipp wurde 1977 in München geboren. Zwischen 2000 und 2007 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Nürnberg, der Accademia di Belle Arti di Bologna und an der Akademie der bildenden Künste München. Er konnte sein Werk in Einzelausstellungen u.a. im Kunstpalais Erlangen (2012) und im Wilhelm Hack Museum in Ludwigshafen (2015) zeigen, zudem war er in Gruppenausstellungen im Sprengel Museum Hannover (2011), in der Kerstnergesellschaft Hannover (2012), im Bielefelder Kunstverein (2014), im Zeppelin Museum, Friedrichshafen (2017) sowie im Haus der Kunst, München (2018) vertreten.

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