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Magie und Ritual ¬
4. November 2018 - 10. Februar 2019
Magie und Ritual ¬
In unserer aktuellen westlichen Gesellschaft, die nach Rationalität, Ökonomie und Pragmatismus strebt, erfährt die Magie ein neues Interesse. Denn beim Versagen von standardisierten Lösungen werden häufig Antworten im Übernatürlichen gesucht. Dies zeigt sich nicht nur in der steigenden Popularität von Esoterik und alternativen (Heil-)Methoden, sondern auch an einem wachsenden Interesse seitens der Wissenschaft und der Kunst für das Thema.

Der Begriff Magie bezeichnet Handlungen und Verhaltensweisen, die darauf ausgerichtet sind, Kontakt zu einem nicht sichtbaren Raum außerhalb unserer alltäglichen Wirklichkeit aufzunehmen. Der Wunsch, die dort vermuteten Kräfte nutzbar zu machen, ist tief im Menschen verwurzelt. Dabei haben jede Zeit und jede Kultur eigene Vorstellungen des Magischen entwickelt, welche wiederum die jeweiligen Ängste, Sorgen und Hoffnungen widerspiegeln.

Mit Werken von 19 Künstlerinnen, Künstlern und Künstlerpaaren aus neun Nationen spürt die Ausstellung der Faszination für magische Handlungen und Praktiken aus heutiger Perspektive nach. Anders als in früheren Zeiten steht dabei weder die Abwehr von Unheil noch die Hellseherei im Fokus. Vielmehr sind Selbstoptimierung und Heilung sowie der Rückblick auf vergangene Traditionen wiederkehrende Themen in den Arbeiten. Eine zentrale Position nimmt hierbei das Ritual ein. In oft gemeinschaftlich durchgeführten magischen Gesten und Choreografien, zumeist unter Verwendung spezieller Objekte und Kultgegenstände, zeigt sich ein zeitgenössisches Interesse am physischen Erleben in einer zunehmend digitalen Welt.

Parallel ist in der Kunsthalle eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Benedikt Hipp zu sehen. Mehr Informationen

Mit Werken von:

Maria José Arjona / Roger Aupperle / Anna und Bernhard Blume / Böhler & Orendt + Felix Burger / Marjolijn Dijkman / Brad Downey / Lili Fischer / Mathilde ter Heijne / Andriy Hir / Bianca Patricia Isensee / Jürgen Klauke / Hartmut Landauer / Nikolai Nekh / Antonio Paucar / Jan Hendrik Pelz & Johanna Mangold mit Jonathan Meese / Gabriela Oberkofler / Helga Schmidhuber / Jeremy Shaw / Maria Volokhova

Maria José Arjona

Maria José Arjona (*1973 in Bogotá) lebt und arbeitet in Bogotá und New York.  Die Kolumbianerin absolvierte einen Master in Visual Arts an ihrer Heimatuniversität. Im Fokus ihrer Performances steht der Körper. Ihre Performances, die häufig mit Extremen arbeiten, thematisieren unter anderem die Geschlechterrollen und Identitäten Südamerikas. Im Museum Villa Rot zeigt sie die Videoerformance „En donde estás Maria? “, in der symbolische Handbewegungen und eine immer wiederholende, beschwörende Satzreihe magischen Charakter erhalten. 

Roger Aupperle

Roger Aupperle (*1960 in Oberndorf am Neckar) lebt und arbeitet in Rottenburg. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Professor Jürgen Brodwolf. Neben diversen Stipendien erhielt er den Förderpreis des Künstlerbundes Baden-Württemberg (1998).  Seit 2004 setzt sich der Künstler intensiv mit dem Medium Licht auseinander, das seitdem im Fokus seiner Arbeiten steht. In diesem Kontext schuf er die Kunstfigur des „Lumenophorus“, der ein Mischwesen aus Menschen und Lichtquelle ist. Eine Schneewanderung dieser Wesen ist als Videoarbeit in der Villa Rot ausgestellt.

Böhler & Orendt und Felix Burger

Matthias Böhler (*1981 in Aachen/Deutschland) & Christian Orendt (*1980 in Sighişoara/Rumänien) arbeiten seit 2008 als Künstlerduo zusammen. Nach einem Studium an der AdBK in Nürnberg studierten sie an der AdBK Wien (Böhler) und der HGB Leipzig (Orendt). Felix Burger (* 1982 München) studierte an der AdBK München und der AdBK Wien. Burger war Künstler am International Studio and Curatorial Program New York sowie an der Rijksakademie van beeldende künsten in Amsterdam. Böhler & Orendt als auch Felix Burger erarbeiten vornehmlich raumgreifende Installationen, die meist Hybride verschiedenster Medien sind.
Die in der Villa Rot gezeigte Installation A MESS CAROL ist eine Apparatur, die in einer Nebelwolke abwechselnd drei „Geister“ in Erscheinung treten lässt.

Anna und Bernhard Blume

Das Künstlerehepaar Anna (*1937 in Bork) und Bernhard Blume (1937-2011) lernten sich als Studenten an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf kennen, wo beide von 1960 bis 1965 studierten. Bernhard Blume studierte außerdem von 1967 bis 1970 Philosophie an der Universität Köln. Sie nehmen eine eigenwillige Position als Vorreiter der inszenierten Fotografie ein. Der Wald, das deutsche Nationalheiligtum, steht im Fokus der ausgestellten Reihe „Im Wald“. Ihre aufwendig produzierten Fotoserien werfen einen humorvollen Blick auf das kleinbürgerliche Leben sowie unsere Alltagskultur und deren Macken.

 

Marjolijn Dijkman

Marjolijn Dijkman (*1978 in Groningen, Niederlande) lebt und arbeitet in Drogenbos (Belgien) und Saint Mihiel (Frankreich). Sie studierte an den Kunstakademien in Utrecht (HKU Academy), Amsterdam (Rietveld Academy), Rotterdam (Piet Zwart Institute) und Maastricht (Jan van Eyck Academy) Skulptur, Medien und bildende Künste. Daneben ist sie die Mitbegründerin der unabhängigen Kunstinitiative „Enough Room for Space“.  Ihre Arbeiten wurden bereits auf der 21. Biennale of Syndey (2018), der 11. Biennale in Shanghai (2016) und der 8. Sharjah Biennale (2007) gezeigt. In der Villa Rot Hände zeigt sie eine Videoarbeit, die verschiedene Gesten aus unterschiedlichen Bereichen zeigt und mit binauralen Tönen unterlegt ist.

Brad Downey

Der Street-Art und Aktionskünstler Brad Downey (*1980 in Louisville, USA) lebt und arbeitet aktuell in Berlin. Nach einem Filmstudium am Pratt-Institute in Brooklyn, machte er an der Londoner Slade School of Art seinen Masterabschluss in Malerei und Skulptur. Die skulpturalen Arbeiten im öffentlichen Raum dfördern und fordern neue Blickwinkel auf unser urbanes Leben. In der Villa Rot wird ein Kunst-am-Bau.Projekt dokumentiert, bei dem Downey Objekte aus einem Krankenhaus entfernt, an an magische Orten brachte und danach wieder verbaute, damit die Heilkraft der Orte im Krankenhaus wirken kann.

Lili Fischer

Lili Fischer (*1947 in Priwall bei Travermünde) lebt und arbeitet in Hamburg. Neben ihrem Studium an der Hamburger Hochschule für bildende Künste bei Dietrich Helms, Gotthard Graubner und Franz Erhard Walther, studierte sie Kunstgeschichte, Ethnologie und Pädagogik an der Universität in Hamburg. Sie stellte unter anderem 1987 auf der Documenta 8 in Kassel aus und hatte verschiedene Professuren inne. Die deutsche Performancekünstlerin nimmt eine wichtige Position bei der Überführung der Methode der Feldforschung in die Kunst ein. Als Hommage an die Künstlerin, die sich intensiv mit Beseelungsriten und Alltagsmagie auseinandersetzt, widmet ihr die Villa Rot eine Bibliothek mit ausgewählten Künstlerbüchern zum Thema Magie und Rituale.

Mathilde ter Heijne

Mathilde ter Heijne  (*1969 in Straßburg, Frankreich) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Stadsacademie in Maastricht  und an der Rijksakademie van beeldende kunsten in Amsterdam. Seit 2011 ist sie Professorin für visuelle Kunst, Performance und Installation an der Kunsthochschule in Kassel. Mathilde ter Heijne setzt sich in ihren Arbeiten mit aktuellen und vergangenen Gesellschaftssystemen, deren Geschlechterrollen und Identitäten auseinander. Die aktuellen Arbeiten der Video-, Konzept- und Installationskünstlerin befassen sich mit magischen Ritualen und Praxen der Frühzeit, die bei der Herstellung von kultischen Gegenständen ausgeführt wurden. Dabei versucht die Niederländerin auf alternative Lesarten prähistorischer Gesellschaftssysteme aufmerksam zu machen.

Andriy Hir

Andriy Hir (*1988 in Uzhgorod, Ukraine) lebt und arbeitet in Lviv, Ukraine. Der Künstler studierte an der Lviv Polytechnic National University . Viele Jahre lange erforschte der Ukrainer die Mythen und abergläubischen Rituale des Karpatengebietes. Die Ergebnisse seiner Feldforschung transferiert der Künstler in sein zeichnerisches und installatives Schaffen. In der Villa Rot werden Werke aus der Reihe „Bethlehem“ gezeigt, welche auf karpatischen Weihnachtsriten basieren. Der Ukrainer verweist mit seinen Arbeiten auf die erneut aufkommende Brisanz und Aktualität von Riten in der heutigen Gesellschaft.

Jürgen Klauke

Jürgen Klauke (*1943 in Cliding) lebt und arbeitet seit 1968 in Köln. Er studierte freie Grafik bei Alfred Will an der Hochschule für Kunst und Design. Nach einem Lehrauftrag an der dortigen Universität unterrichtete er später an der Universität Essen (1983-1994) sowie künstlerische Fotografie an der Kunsthochschule für Medien in Köln (1994-2008). Neben diversen Einzel- und Gruppenausstellungen in renommierten Häusern, nahm er 1987 an der documenta 8 teil. In seinen medialen und performativen Arbeiten setzt sich Klauke seit den frühen 1970er Jahren unter anderem mit dem menschlichen Körper, seiner Identität und den Geschlechterrollen auseinander. Indem er seinen Körper selbst ins Zentrum seines kreativen Schaffens stellt ist er ein wichtiger Wegbereiter der sogenannten Body Art. Die ausgestellte Fotografie „Entrückungserlebnis“ hinterfragt die Grenzen zwischen Magie, Ritual und Wahnsinn.

 

Hartmut Landauer

Hartmut Landauer (*1966 in Gemmrigheim) lebt und arbeitet in Stuttgart. Der Künstler machte seinen Abschluss an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Danach arbeitete er als Stipendiat an verschiedenen internationalen Projekten. Für Landauer spielt die Materialität und die Transformation des Objektes während des Schaffensprozess eine große Rolle. Die Arbeit „Kumade II“ im Museum Villa Rot zeigt diese Herangehensweise. Außerdem sind in der Ausstellung magische Fundstücke aus verschiedenen Ländern präsentiert, die Landauer auf seinen Reisen gesammelt hat.

Nikolai Nekh

Nikolai Nekh (*1985 in Slavhansk-na-Kubani, Russland) lebt und arbeitet in Lissabon. Er erhielt seinen Bachelorabschluss an der Art and Multimedia Fine Arts University in Lissabon (Portugal). In seinen Werken verändert Nekh bestehende Bildtypen und Inhalte und setzt diese in einen neuen Kontext. Dadurch entstehen neue Bildwelten, die ein gesellschaftliches Potenzial besitzen. In der Villa Rot werden vier Arbeiten von Nekh präsentiert. In seiner Arbeit „Invisible Hand“ sucht der Künstler nach der Essenz der Magie, während er in seinen Fotografien magische Versatzstücke neu kombiniert und zusammensetzt.

Antonio Paucar

Der Peruaner (*1973 in Huancayo, Peru) lebt und arbeitet in Berlin. Nach seinem Studium der Philosophie an der Humboldt Universität Berlin studierte er an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und an der Universität der Künste in Berlin. In seinen Performances setzt er seinen Körper in einen Dialog mit seiner Umwelt und hinterfragt dabei unseren Kulturbegriff. In seiner Arbeit La Purga con las Madres de los Plantos (dt.: Reinigung mit den Müttern der Pflanzen) thematisiert er das Gleichgewicht von Natur und Kultur bei der indigenen Bevölkerung des Amazonasgebiets.

Jan-Hendrik Pelz und Johanna Mangold

Jan Hendrik Pelz  (*1984 in Filderstadt, lebt und arbeitet in Stuttgart) und  Johanna Mangold (*1984 in Kempten, lebt und arbeitet in Ulm) lernten sich während ihres Studiums an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart kennen. Während Pelz bei Christian Jankowski und Mike Bouchert studierte, war Mangold Studentin bei Prof. Cordula Güdemann und Prof. Rolf Bier. Bei der ausgestellten Arbeit handelt es sich um eine Kooperation der beiden, für die sie in mehreren Ritualen einen Zaubertrank herstellten und einnahmen. Mit dem Ziel, die „besten Künstler der Welt“ zu werden, hinterfragen sie mit der 24-teiligen Reihe humorvoll den aktuellen Kunstmarkt und visualisieren die Vielfalt magischer Rituale.

Bianca Patricia Isensee

Die Fotografin und Malerin Bianca Patricia Isensee (* in Breslau) lebt und arbeitet in München. Sie studierte an der Hochschule Düsseldorf, Kunsthochschule für Medien Köln, an der Tokyo National University for Fine Arts and Music und an der Akademie der bildende Künste München. Zu ihren Professorinnen und Professoren zählen unter anderem Prof. Gerhard Vormwald, Prof. Jürgen Klauke und Prof. Karin Kneffel.       
Die im Museum Villa Rot gezeigte Serie „TokyoTea“ zeigt eine fiktive Teezeremonie, die mit den Gefäßen Maria Volokhovas inszeniert wurde. Für ihre Arbeiten ließ sich Isensee von den Porzellangefäßen inspirieren und verarbeitete ihre persönlichen Eindrücke japanischer Riten zu einer 13-teiligen Reihe, in welcher die psychologische, zeremonielle Interaktion eine eigene Geschichte entwickelt. 

Gabriela Oberkofler

Gabriela Oberkofler (*1975 in Bozen, Südtirol) lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie studierte an der University of Visual Arts (Corner Brook, Neufundland), der Fachhochschule für Kunsttherapie in Nürtingen sowie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Die Malerin setzt sich in ihren Arbeiten mit der Volkskultur und den Traditionen sowie dem ländlichen Leben ihrer Heimat auseinander. Indem sie dunkle Bildmotive in eine filigrane Malweise und helle Farbtönen transformiert, entsteht ein inneres Spannungsverhältnis. Diese Dynamik findet sich auch in der ausgestellten Werksreihe „Votivfiguren“, welche diese typische Form des Volksglaubens zum Thema haben.

Helga Schmidhuber

Helga Schmidhuber (*1972 in Wiesbaden) lebt und arbeitet in Bad Schwalbach. Sie studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, bevor sie ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Dieter Krieg und Albert Oehlen fortsetzte. 2005 kehrte sie an die Hochschule RheinMain als Lehrbeauftragte im Fachbereich Gestaltung zurück. In ihren Arbeiten setzt sich Schmidhuber mit magischen Verbindungen auseinander. In beinahe alchemistischer und subjektiv geprägten Manier selektiert und kombiniert die Künstlerin für ihre Arbeiten verschiedene Materialien und (Alltags-)Gegenstände zu aufgeladenen Objekten und Gemälden.

Jeremy Shaw

Der Kanadier (*1977 in North Vancouver, Kanada) lebt und arbeitet aktuell in Berlin. Er studierte am Emily Carr Institute of Art and Design in Vancouver und stellte 2017 auf der Biennale in Venedig sowie in namhaften internationalen Museen wie der Tate Modern London, dem Haus der Kunst München oder dem Museum of Modern Art in New York aus. In seinen Arbeiten befasster er sich mit der bewusstseinerweiternden Wirkung von Rauschmitteln, Religion, Musik oder Tanz. Shaw hält  in seiner ausgestellten Fotografie Illustrated Rapture Catalogue (Laying of the Hands) ein spirituelles Entrückungserlebnis fest. Dadurch verweist er auf eine weitere Funktion der Magie, für die Entrückung der Weg zum Ziel darstellen kann.

Maria Volokhova

Maria Volokhova (* 1980 in Kiev, Ukraine) lebt und arbeitet in Berlin. Volokhova studierte Malerei an der Burg Giebichenstein in Halle/Saale und ergänzte ihr Studium durch Auslandsaufenthalte an der Accademia di belli Arti, Bologna und der Ohio University, Athens/USA. Es folgte ein mehrjähriges Forschungsstudium an der Tokio University of Arts, während dem sie sich mit intensiv mit Keramik und Porzellan beschäftigte. Im Fokus ihres Interesses steht die Transformation der unsichtbaren, inneren Psyche. In der Villa Rot stellt die Künstlerin zwei filigrane Teegefäße aus japanischen Porzellan aus, welche diesen Gedanken des inneren Wandels auf den Menschen während des japanischen Teerituals überträgt.

Mit freundlicher Unterstützung

Preise

Erwachsene 6,00 €
StudentInnen, SeniorInnen, Schwäbische Zeitung AboKarte, Gruppen ab 10
Personen 4,00 € p.P.
SchülerInnen 1,50 €
Familien 10,00 €

Öffnungszeiten während den Ausstellungen

Mi-Sa 14 – 17 Uhr I So u. Ft  11 – 17 Uhr
Café: Sa, So u Ft ab 14 Uhr
Geschlossen: Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester
Für Gruppen und Schulklassen sind Führungen auch gerne außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.

Anfahrt

Museum Villa Rot
Schlossweg 2
D – 88483 Burgrieden – Rot
T : +49 (0) 73 92 / 83 35
F : +49 (0) 73 92 / 1 71 90
info@villa-rot.de