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Formen der Natur : Pure Nature Art  
4. März – 3. Juni 2018

Seit jeher faszinieren die mannigfaltigen Erscheinungsformen organischer Prozesse den Menschen. Auch für Künstlerinnen und Künstler war die Natur stets eine wichtige Inspirationsquellen. Von den Maserungen kleiner Kieselsteine über zart verzweigte Pflanzenstängel bis hin zu schweren Baumrinden, der Reichtum an Formen und Farben scheint unendlich und bietet Kunstschaffenden einen facettenreichen Material- und Ideenkosmos. Die Ausstellung im Museum Villa Rot vereint rund 50 Arbeiten von zehn Kunstschaffenden, die ihre Ideen und Konzepte aus dem reichen Fundus der Natur schöpfen.

+ Maximilian Prüfer
4. März – 3. Juni 2018

Parallel zur Ausstellung „Formen der Natur“ zeigt das Museum Villa Rot in seiner Kunsthalle eine Einzelausstellung mit Werken Maximilian Prüfers. Ausgangspunkt seiner Arbeiten ist das Interesse an der Sichtbarmachung wissenschaftlichen Erkenntnisse über Phänomene unserer Welt. In seinen „Naturantypien“ gelingt es ihm beispielsweise, die Flügelschläge von Motten, die Bewegungslinien von Ameisen oder die Muster fließenden Wassers in hochästhetische Kunstwerke zu übersetzen, um so komplexe Zusammenhänge visuell verständlich zu machen. Im Zentrum der Ausstellung steht das Vorhandensein von Interferenzfarben durch natürlich vorkommende Pigmenten. Diese finden sich beispielsweise in den Flügeln von Schmetterlingen.

Welterfindung – Kunst zwischen Museum und Labor  
24. Juni – 3. Oktober 2018

Blubbernde Reagenzgläser, mikroskopische Strukturen, giftig leuchtende Petrischalen… Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zeigen sich immer wieder begeistert von der Ästhetik naturwissenschaftlicher Praktiken und den damit verbundenen Fragen nach den Geheimnissen unserer Welt. Mit multimedialen Werken schlagen sie eine Brücke zwischen zwei scheinbar getrennten Welten: der des Museums und der des Labors. Dabei stellen sie zum einen Fragen nach den existentiellen Grundbedingungen unserer Welt, zum anderen aber auch nach Zukunftsperspektiven für den Menschen und seine Umwelt.

+ Eckart Hahn
24. Juni – 3. Oktober 2018

Parallel zur der Gruppenausstellung „Welterfindung“ zeigt das Museum eine Einzelpräsentation mit Arbeiten Eckart Hahns. In seinen surrealistisch wirkenden Gemälden kombiniert der Künstler Objekte, Tiere und Zeugnisse menschlicher Arbeit zu irritierenden Kompositionen. Logik, Realität und Vernunft sind keine gültigen Prinzipien in Hahns Bildkosmos, sondern werden außer Kraft gesetzt, um so wirkungsvolle Sinnbilder unserer Zeit zu entwerfen. Reizvoll an den Werken ist vor allem, dass sie ihre Geheimniss nicht gleich preisgeben. Erst bei genauerer Betrachtung eröffnen sie ihren gesellschaftspolitischen Anspruch und werden zu Kommentaren auf aktuelle Fragestellungen.

Roter Kunstsalon 3
11. – 14. Oktober 2018

Bereits zum dritten Mal lädt das Museum Villa Rot ausgewählte überregionale Galerien in die ländliche Idylle nach
Burgrieden-Rot ein, um ihr Programm in den intimen Räumlichkeiten der historischen Fuggervilla sowie in der modernen repräsentativen Kunsthalle vorzustellen.
Der Rote Kunstsalon findet im Gedenken an den Stifter des Museums Villa Rot, Hermann Hoenes (1900 – 1978), statt, der sich zeitlebens mit Kunst und Kultur befasste und ein passionierter Kunstsammler war.