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Die Sprachen des Textilen ¬
23.Juli – 8.Oktober 2017
Die Sprachen des Textilen ¬

Die Ausstellung spürt den Sprachen des Textilen nach und ergründet die unzähligen sinnbildlichen Einschreibungen und Implikationen, die Gewebtes, Gewirktes, Gestricktes sowie deren Produktion bieten. Ebenso wie die Sprache definieren stoffliche Produkte unsere Identität. Wir können uns mit beidem ausdrücken, unsere Herkunft und Präferenzen kommunizieren, mit ihnen Geschichten erzählen und grundlegende Ordnungen herstellen.

Seit jeher dienten Textilien dazu, Gruppenzugehörigkeiten zu konstruieren und gemeinschaftliche Ideale auszudrücken. Bestimmte Kleidercodes, Verzierungen und Muster konnten Klassenunterschiede und regionale Eigenheiten verdeutlichen. In der heutigen globalen Welt sind historische Trachten jedoch zunehmend zum modischen Accessoire und zur touristischen Folklore geworden. Daher möchte die Werkschau auch der Frage nachgehen, ob gemeinschaftsstiftende Bekleidungen heutzutage überhaupt noch existieren.

Am Beispiel der Schwäbischen Alb illustrieren Werke von Nanna Aspholm-Flik, Walter Bruno Brix, Janusz Czech, Daniela Scheil, Reiner Schlecker und Andrea Tiebel-Quast unterschiedliche Aspekte des Textilen innerhalb eines konkreten Kulturraums. Für „inter!m-Räume“ waren die sechs Kunstschaffenden eingeladen, für jeweils einen Monat in Münsingen zu identitätsbildenden Faktoren stofflicher Produkte auf der Alb zu recherchieren und intermediale Werke zu entwickeln, welche den Charakter und die Geschichte dieser Gegend widerspiegeln.

Das Projekt „inter!m-Räume“ ist Teil der „Lernenden Kulturregion Schwäbische Alb“ und wird gefördert durch „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten von Beate Passow und Anahita Razmi.

Ausstellende Künstlerinnen und Künstler

Daniela Scheil
Janusz Czech
Nanna Aspholm-Flik

https://nannatextiles.de/

Reiner Schlecker
Beate Passow, Anahita Razmi, Anca Munteanu Rimnic VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Foto Nanna Aspholm-Flik: Stefan Hohloch

Die Sprache des Textilen SWR Aktuell vom 22.7.2017

Mit freundlicher Unterstützung

Preise

Erwachsene 6,00 €
StudentInnen, SeniorInnen, Schwäbische Zeitung AboKarte, Gruppen ab 10
Personen 4,00 € p.P.
SchülerInnen 1,50 €
Familien 10,00 €

Öffnungszeiten während den Ausstellungen

Mi-Sa 14 – 17 Uhr I So u. Ft  11 – 17 Uhr
Café: Sa, So u Ft ab 14 Uhr
Geschlossen: Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester
Für Gruppen und Schulklassen sind Führungen auch gerne außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.

Anfahrt

Museum Villa Rot
Schlossweg 2
D – 88483 Burgrieden – Rot
T : +49 (0) 73 92 / 83 35
F : +49 (0) 73 92 / 1 71 90
info@villa-rot.de