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2. Europäische Quilt-Triennale — 2004

Wiederum zeigen wir als Herbst- und Winterausstellung im ganzen Haus zeitgenössische Textilkunst. Aus insgesamt 220 Einreichungen aus 18 Ländern wählte eine Fachjury 39 Arbeiten aus, die als repräsentativer Querschnitt für Techniken und künstlerische Trends europäischer Quilt-Kunst gelten können. Die ausgewählten Arbeiten stammen von 38 Künstlerinnen und einem Künstler aus 10 Ländern. Mit dem 1. Preis wurde die Arbeit der Niederländerin Mirjam Pet-Jakobs bedacht. Für die Vorbereitung des Wettbewerbs danken wir der Textilsammlung Max Berk im Kurpfälzischen Museum der Stadt Heidelberg.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Arbeiten der bekannten Künstlerinnen Olga Prins-Lukowski und Ursula Rauch von der Jury, sowie durch textile Kunstwerke aus Asien aus dem Bestand des Hauses. Als Titelbild haben wir die ausgestellte Arbeit »Herbst« der Münchner Künstlerin Erika Odemer gewählt.

Ursprünglich bezeichnen Quilts jene wattierten und gesteppten Bettdecken nordamerikanischer Farmersfrauen, die an der Schauseite oft kunstvoll aus Flicken zusammengesetzt wurden. Aus diesen Patchwork-Quilts des 19. Jahrhunderts entstand eine bis heute lebendige Volkskunst. Die Quilts der Amish-People beeinflussten erkennbar die moderne abstrakte Malerei und legten den Grundstein für die zeitgenössischen Art-Quilts, die auch in Europa von einer breiten Quilter-Szene geschätzt werden.

Gestaltung Plakat: ballweg & ballweg I München