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Hemdenbilder ¬
Albert Cüppers

Hemdenbilder ¬

Albert Cüppers

27/03/04 – 31/05/04

Hemdenbilder ¬ Albert Cüppers

:Gemeinsam präsentieren das Museum Villa Rot und die Galerie Schloss Mochental die Ausstellung »Hemdbilder« von Albert Cüppers in neuer und erweiterter Form.Bereits 2002 war die Ausstellung in St. Matthäus, Kulturforum Berlin, und 2003 im Sepulkralmuseum Kassel zu sehen.

Das Bildthema von Albert Cüppers ist das Hemd, das jedem in seiner Alltäglichkeit vertraut ist. Doch er befreit es von jedem Nutzen, er variiert es in äußerst reduzierter Formensprache und er schafft so im Bild des Hemdes eine Chiffre menschlicher Existenz. So steht das Hemd mit ausgebreiteten Ärmeln auch für den homo sapiens, für den es sprichwörtlich das Menschlichste ist, sein letztes Hemd zu geben.

Es sind stille, eher meditative Bilder. Und wie bei der vorangegangenen Ausstellung Jakob Bräckles verknappen sich auch hier die Bildthemen zu Flächen und Liniengerüsten, sie verknappen sich zu einer scheinbaren Ereignislosigkeit. Doch ihre Farbigkeit und musikalisch anmutende Reihung offenbart dem Betrachter eine Fülle imaginativen Erlebens.

„Ich arbeite gewöhnlich in Bildzyklen«, äußerte Cüppers bereits 1986 bei einer Ausstellung im Frankfurter Architekturmuseum. »Eine Summe von Bildern ergibt eine sehr viel umfassendere Einsicht in die Befindlichkeit und Eigenart eines Gegenstandes, als es die sehr perfekt Wiedergabe desselben vermag.“

Die frühesten Hemdbilder gehen zwanzig Jahren zurück. Heute spiegeln sie eine Erlebnisbreite, die ein »Fest-Gewand für Hiroshi Sugimoto«, eine Hommage an einen japanischen Künstler, ebenso einschließt wie neue Formen von Altarbildern. Das Ulmer und das Berliner Triptychon bilden die dreiteilige mittel-alterliche Altarform nach, mit Hemdmotiven. Sie sind Hauptwerke der Ausstellung in der Villa Rot.

Neben der Form des Hemdes tritt, ähnlich wie bei Jakob Bräckle, auch die Form des Hauses als weiteres Bildelement hinzu: Körperliche Umhüllung, innere und äußere Behaustheit verbinden sich mit einem abend-ländischen Sinnbild der Vergänglichkeit, der Grube. »Hemd – Haus – Grube« werden so zu Chiffren menschlicher Existenz.

Preise

Erwachsene 6,00 €
StudentInnen, SeniorInnen, Schwäbische Zeitung AboKarte, Gruppen ab 10
Personen 4,00 € p.P.
SchülerInnen 1,50 €
Familien 10,00 €

Öffnungszeiten

Sa 14 – 17 Uhr I So u. Ft  11 – 17 Uhr
Café: Sa, So u Ft ab 14 Uhr
Geschlossen: Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester
Für Gruppen und Schulklassen sind Führungen auch gerne außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich.

Anfahrt

Museum Villa Rot
Schlossweg 2D – 88483 Burgrieden – Rot
T : +49 (0) 73 92 / 83 35
F : +49 (0) 73 92 / 1 71 90
info@villa-rot.de